Aufruf zur Beteiligung
"Tag der offenen Gartentür" in Mittelfranken und der Oberpfalz

Pflanzen und ein Kieselweg in einem GartenZoombild vorhanden

© Grit Merkel, AELF FU

Sehr geehrte Gartenbesitzerinnen und -besitzer und Gartennutzerinnen und -nutzer,

wie Sie sicher noch aus 2025 in guter Erinnerung haben, werden jedes Jahr aufs Neue schöne private Gärten gesucht, die deren Erbauerinnen und Erbauer oder Gestalterinnen und Gestalter gerne anderen Menschen zeigen möchten. Das eigene (Garten-)Glück möchte man teilen.
Es geht dabei nicht ausschließlich um die hohe ‚Gartenkunst, sondern eher um kleine, grüne, bunte, mitunter auch verborgene „Schätzchen“, die mit viel Fleiß, Kreativität, viel Geduld und jahrelanger Ausdauer im privaten Umfeld oder direkt am Wohnort (Haus) der Besitzer und Nutzer geschaffen wurden. Nicht selten sind sie inzwischen das „grüne Wohnzimmer“.

Ihr Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth-Uffenheim

Initiator und Veranstalter dieser Gartentage sind die Bezirksverbände für Gartenbau und Landespflege Mittelfranken und Oberpfalz.

Für das Jahr 2026 können sich Interessenten noch bis Ende April bei den Kreisfachberaterinnen und Kreisfachberatern ihrer Landkreise melden und ihre Gärten anmelden.

Individuelles zeigen

Egal ob kunstvoll dekoriert, als Naturgarten, Garten mit parkähnlichem Charakter, Wandelgarten, Teichlandschaft oder Rosensammlung – jeder Garten ist individuell und spiegelt die Vorlieben seiner Besitzerinnen und Besitzer wider und ist inzwischen oft ein Rückzugsort sogar für seltene Insekten, Kleitniere oder Vögel geworden. In manchen Regionen haben Gärten mitunter sogar BIOTOP-Funktion, d.h. sie geben bestimmten Tierarten und Pflanzenarten eine Ersatzheimat und tragen so zu deren Erhalt und Ausbreitung bei.

Andere inspirieren

Für Städter sind Gärten besonders anziehend, weil viele Menschen gar keinen eigenen Garten haben, um dort ihrem grünen Hobby nachzugehen. „Fremde“ Gärten dienen vielen Menschen inzwischen ebenso als Inspiration wie Landesgartenschauen oder Ausstellungen.
Nicht selten haben dort neben Pflanzenraritäten auch Exotische Pflanzen einen passenden Platz gefunden, die es zu bewundern gilt. Ein privates ‚Arboretum‘ mit Bäumen, Sträuchern Frühlingsblühern – bitte auch gerne. Der botanischen und gestalterischen Auslegung des Begriffs GARTEN sind keine Grenzen gesetzt.

Also – nur Mut!

Bewerben Sie sich bis zu o.g. Datum bei Ihrem Landratsamt (Kreisfachberatung) oder fragen Sie bei den Obst- und Gartenbauvereinen Ihrer Wohnorte oder Gemeinden nach!
Der Kalender mit den genauen Besichtigungsterminen 2026 wird über die Bezirksverbände rechtzeitig veröffentlicht.