Naturnahes Programm begeisterte
Tag der Artenvielfalt 2026 an der kleinen Mainau Fürth

Ein Mann spricht in ein Mikrofon auf einer Outdoor-VeranstaltungZoombild vorhanden

© AELF FU

Fledermäuse beobachten, das eigene Wissen über Käfer und Schmetterlinge testen, die heimische Vogelwelt und deren Bedürfnisse kennenlernen – das alles bot der Tag der Artenvielfalt 2026 in Fürth. Viele Initiativen, Verbände und Vereine gestalteten am 17. Mai 2026 ein naturnahes Programm für Jung und Alt.

Mit dabei war auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Fürth-Uffenheim. Expertinnen der Abteilung Gartenbau informierten rund um heimische Wildpflanzen sowie deren Nutzen für den Artenreichtum im eigenen Garten und auf dem Balkon.

Menschen an einem Informationsstand im FreienZoombild vorhanden

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Eine Topfaktion am Stand weckte die Lust aufs Gärtnern:
In diesem Jahr konnte Zimmerknoblauch eingepflanzt und mit nach Hause genommen werden. Auch wenn die Pflanzaktion in erster Linie für die Kinder angeboten wurde, haben sich viele Erwachsene beteiligt und wollten die attraktive Pflanze mit nach Hause nehmen. Botanisch heißt die Pflanze Tulbaghia violacea. Sie ist in Südafrika verbreitet und findet bei den Zulu seit Jahrhunderten Verwendung als Nahrungs- und Heilmittel. Gerne stellt man sich die zierende Nutzpflanze als Würzkraut zwischen Petersilie und Minze aufs Fensterbrett und erntet sie wie Schnittlauch.
Ein Spiel zum Thema Artenvielfalt liegt auf einem TischZoombild vorhanden

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Das Team der Wildlebensraumberatung informierte darüber, wie gemeinsam mit der Landwirtschaft für gute und artenreiche Lebensräume in unserer Kulturlandschaft gesorgt werden kann. Spielerisch konnten hier die Besucher herausfinden, wie ein Gleichgewicht zwischen landwirtschaftlicher Nutzfläche und artenreichen Lebensräumen hergestellt werden kann.
Nette Begegnungen bei bestem Wetter sorgten für einen gelungenen Tag.