Seit 25. April in über 200 bayerischen Gärtnereien erhältlich
Bayerische Pflanze und Bayerische Genusspflanze des Jahres 2026
Auch 2026 stehen zwei besondere Pflanzen im Mittelpunkt des bayerischen Gartenbaus: die farbenfrohe Sommerblume „Feenstaub“ und die aromatische Erdbeere „Lilly Waldberry“. Beide überzeugen durch ihre besonderen Eigenschaften – ob als blühender Hingucker oder als süße Versuchung aus dem eigenen Garten.
Zoombild vorhanden
© Carola Thieme
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© Hummi Erdbeeren
Bayerische Pflanzen des Jahres 2026 in Bechhofen getauft
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© Gundula Holm (AELF FU)
Peter Höhn, Betriebsinhaber und Obermeister der Gartenbaugruppe Westmittelfranken, freute sich über die zahlreich erschienen Gäste in seinem Betrieb. Die Gärtnerei Höhn kann auf eine 125-jährige Familiengeschichte zurückblicken. Gegründet im Jahr 1900 als Gemüsebaubetrieb, bietet die heutige Gärtnerei ein umfangreiches Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen aus der Eigenproduktion, Gemüse- und Kräuterpflanzen sowie Zimmerpflanzen, Schnittblumen und Freilandpflanzen an. Höhn wies darauf hin, dass die regionalen Gärtnereien bekannt seien für ihre gute Qualitäten, hochwertigen Produkte und die Weitergabe von Fachwissen an die Kunden. Nachhaltiges Arbeiten und Regionalität seien den Gärtnern ebenfalls sehr wichtig.
Besonders herzlich begrüßte Höhn die Taufpatin Diana Burkel. Als Köchin in der Spitzengastronomie besitzt Burkel einen „essbaren Garten“ und freute sich deshalb vor allem über die Patenschaft für die in diesem Jahr erstmalig gekürte „GenussPflanze“ des Jahres. Mit einem Gläschen Sekt taufte sie die beiden Pflanzen des Jahres 2026 auf die Namen „Feen-staub“ und „Lilli Waldberry“. „Erdbeeren mit Quark sind meine Lieblingsspeise. Im Restaurant verarbeite ich sie aber auch gerne zu Erdbeer-Rahmeis und Sorbet.“, sagte Burkel. Sie habe ihr Hobby zum Beruf gemacht und bildet heute junge Köche in der Region aus. Das Handwerk sei enorm wichtig für die folgenden Generationen - denn „Handwerk hat einen goldenen Boden“, so Burkel. Dies gelte sowohl in der Gastronomie als auch in den Gärtnereien.
Unter den Ehrengästen der Veranstaltung war auch Florian Weinmann, 3. Bürgermeister von Bechhofen. Er ging bei seinen Grußworten auf die lange Tradition der Pinselindustrie in Bechhofen ein und lobte die Gärtnerei Höhn für die herausragende Organisation der Veranstaltung. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von den Kindern des Kindergarten Lummerland aus Ansbach, die ein eigens getextetes Lied für die beiden Pflanzen des Jahres vortrugen. Für den leiblichen Genuss sorgten die Landfrauen.
Erhältlich sind die Pflanzen des Jahres 2026 in über 200 teilnehmenden Gärtnereien in ganz Bayern.
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