Seit 25. April in über 200 bayerischen Gärtnereien erhältlich
Bayerische Pflanze und Bayerische Genusspflanze des Jahres 2026

Auch 2026 stehen zwei besondere Pflanzen im Mittelpunkt des bayerischen Gartenbaus: die farbenfrohe Sommerblume „Feenstaub“ und die aromatische Erdbeere „Lilly Waldberry“. Beide überzeugen durch ihre besonderen Eigenschaften – ob als blühender Hingucker oder als süße Versuchung aus dem eigenen Garten.

Punk blühende PflanzeZoombild vorhanden

© Carola Thieme

Bayerische Pflanze des Jahres 2026: „Feenstaub – das zauberhafte Glöckchen“
Mit dem „Feenstaub“ zieht ein echtes Blütenwunder in Gärten und auf Balkone ein. Das pink-rosa gemusterte Zauberglöckchen (Calibrachoa) begeistert mit einer üppigen Blütenfülle, die den ganzen Sommer über anhält – ganz ohne aufwendige Pflege. Die zahlreichen kleinen Blüten erinnern an zarte Feenröckchen und bilden eine dichte, farbenfrohe Blütenwolke. Besonders praktisch: Verblühtes muss nicht entfernt werden. Mit etwas Dünger und regelmäßigem Gießen sorgt der „Feenstaub“ bis in den Herbst hinein für gute Laune. Ob in Ampeln, Kästen oder kombiniert mit anderen Sommerblumen – diese Pflanze ist vielseitig einsetzbar. Sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten und ist damit ideal für nahezu jeden Standort.
Strauch mit reifen Walderdbeeren, die auf Stroh liegenZoombild vorhanden

© Hummi Erdbeeren

Bayerische Genusspflanze des Jahres 2026: „Lilly Waldberry – eine süße Versuchung“
Wer Erdbeeren liebt, wird von „Lilly Waldberry“ begeistert sein. Diese besondere Sorte wurde aufgrund ihres außergewöhnlich intensiven Aromas zur Genusspflanze des Jahres gekürt. Ihr Geschmack erinnert an eine Mischung verschiedenster Waldbeeren – süß, fruchtig und besonders vielseitig. Die Erdbeerpflanze eignet sich sowohl für das Beet als auch für Töpfe und Balkonkästen. Ab dem zweiten Standjahr entfaltet die Erdbeerpflanze ihren vollen Ertrag und überzeugt mit einem langen Erntezeitraum von Juni bis in den August hinein. Bei sorgfältiger Pflanzung und wöchentlicher Düngung steht einer reichen Ernte nichts im Weg. Frisch gepflückt entfaltet „Lilly Waldberry“ dabei ihr volles aromatisches Geschmackserlebnis.
Für Garten, Balkon und Genussmomente
Ob farbenfrohe Blütenpracht oder süße Früchte – „Feenstaub“ und „Lilly Waldberry“ bringen Freude in jeden Garten und auf jeden Balkon. Beide Pflanzen stehen für Qualität aus regionalem Anbau und machen Lust auf die Gartensaison 2026.

Bayerische Pflanzen des Jahres 2026 in Bechhofen getauft

Drei Personen hinter einer Theke in einer GärtnereiZoombild vorhanden

© Gundula Holm (AELF FU)

Die Pflanzen des Jahres wurden am 23. April 2026 in der Mittelfränkischen Gärtnerei Höhn in Bechhofen getauft. Zum Auftakt des „Tags der offenen Gärtnereien“, der am Wochenende bayernweit stattfand, übernahm Diana Burkel, Spitzenköchin aus Nürnberg und bekannt aus dem Bayerischen Fernsehen, die Patenschaften für die Pflanze des Jahres „Feenstaub“ und die Genusspflanze des Jahres „Lilli Waldberry“.
Peter Höhn, Betriebsinhaber und Obermeister der Gartenbaugruppe Westmittelfranken, freute sich über die zahlreich erschienen Gäste in seinem Betrieb. Die Gärtnerei Höhn kann auf eine 125-jährige Familiengeschichte zurückblicken. Gegründet im Jahr 1900 als Gemüsebaubetrieb, bietet die heutige Gärtnerei ein umfangreiches Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen aus der Eigenproduktion, Gemüse- und Kräuterpflanzen sowie Zimmerpflanzen, Schnittblumen und Freilandpflanzen an. Höhn wies darauf hin, dass die regionalen Gärtnereien bekannt seien für ihre gute Qualitäten, hochwertigen Produkte und die Weitergabe von Fachwissen an die Kunden. Nachhaltiges Arbeiten und Regionalität seien den Gärtnern ebenfalls sehr wichtig.
Diana Burkel tauft Pflanze und Genusspflanze des Jahres

Besonders herzlich begrüßte Höhn die Taufpatin Diana Burkel. Als Köchin in der Spitzengastronomie besitzt Burkel einen „essbaren Garten“ und freute sich deshalb vor allem über die Patenschaft für die in diesem Jahr erstmalig gekürte „GenussPflanze“ des Jahres. Mit einem Gläschen Sekt taufte sie die beiden Pflanzen des Jahres 2026 auf die Namen „Feen-staub“ und „Lilli Waldberry“. „Erdbeeren mit Quark sind meine Lieblingsspeise. Im Restaurant verarbeite ich sie aber auch gerne zu Erdbeer-Rahmeis und Sorbet.“, sagte Burkel. Sie habe ihr Hobby zum Beruf gemacht und bildet heute junge Köche in der Region aus. Das Handwerk sei enorm wichtig für die folgenden Generationen - denn „Handwerk hat einen goldenen Boden“, so Burkel. Dies gelte sowohl in der Gastronomie als auch in den Gärtnereien.

Ehrengäste und Rahmenprogramm

Unter den Ehrengästen der Veranstaltung war auch Florian Weinmann, 3. Bürgermeister von Bechhofen. Er ging bei seinen Grußworten auf die lange Tradition der Pinselindustrie in Bechhofen ein und lobte die Gärtnerei Höhn für die herausragende Organisation der Veranstaltung. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von den Kindern des Kindergarten Lummerland aus Ansbach, die ein eigens getextetes Lied für die beiden Pflanzen des Jahres vortrugen. Für den leiblichen Genuss sorgten die Landfrauen.

Erhältlich sind die Pflanzen des Jahres 2026 in über 200 teilnehmenden Gärtnereien in ganz Bayern.

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